{"id":1050,"date":"2020-11-03T11:42:09","date_gmt":"2020-11-03T10:42:09","guid":{"rendered":"https:\/\/talentcenter.tertia.de\/duesseldorf\/?p=1050"},"modified":"2021-01-14T14:09:16","modified_gmt":"2021-01-14T13:09:16","slug":"beruflicher-perspektivwechsel-wir-unterstuetzen-sie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/talentcenter.tertia.de\/duesseldorf\/beruflicher-perspektivwechsel-wir-unterstuetzen-sie\/","title":{"rendered":"Beruflicher Perspektivwechsel \u2013 wir unterst\u00fctzen Sie!"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]\u201eAn den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser\u201c soll Charlie Chaplin einmal gesagt haben. Und so blicken Menschen, deren Leben an einem Punkt angelangt ist, an dem es auf dem vertrauten Weg nicht weitergeht, oft ratlos in verschiedene Richtungen. Ein Austausch mit anderen, ein offenes Gespr\u00e4ch und gute Literaturtipps k\u00f6nnen in einer solchen Situation helfen.<!--more--><\/p>\n<p>Wenn es um eine berufliche Um- oder Neuorientierung geht, dann unterst\u00fctzen wir im Talentcenter Menschen, die sich ver\u00e4ndern wollen oder m\u00fcssen im Element \u201ePerspektivwechsel\u201c. Ein Coaching kann in dieser Situation oft entscheidende Anst\u00f6\u00dfe geben und die Entscheidung an einer Weggabelung erleichtern. Um es gleich vorweg zu nehmen \u2013 ein beruflicher Perspektivwechsel ist nichts, was man mal eben \u201emit links\u201c macht. Viele berufliche Ver\u00e4nderungen k\u00fcndigen sich lange und langsam an und brauchen viel Zeit um be- und verarbeitet zu werden.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Arten von Perspektivwechseln im Beruf. Die Art des Perspektivwechsels bestimmt auch, wie man mit ihm umgeht und welche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten es gibt. Wir erleben vor allem drei Arten:<\/p>\n<h3><strong>Der erzwungene Perspektivwechsel<\/strong><\/h3>\n<p>Hier ist es so, dass der Mensch einen Beruf nicht mehr aus\u00fcben kann und\/oder darf. Der \u201eKlassiker\u201c ist die Entwicklung einer Allergie: Die Friseurin vertr\u00e4gt die Chemikalien, mit denen sie arbeitet, nicht mehr. Das Beispiel kennt jeder. Einer unserer Kunden, ein junger Koch, hatte eine Fischeiwei\u00dfallergie entwickelt, so dass er nicht mehr in seinem Beruf arbeiten konnte. Auch andere k\u00f6rperliche Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass man seinen erlernten Beruf nicht mehr aus\u00fcben kann. Manche der erzwungenen Perspektivwechsel, wie eine solche Diagnose, kommen pl\u00f6tzlich, andere sind vorhersehbar.<\/p>\n<p>Ein erzwungener Perspektivwechsel, der sich ank\u00fcndigt, liegt dann vor, wenn ein Beruf \u201eausstirbt\u201c. So hat z. B. der Digitaldruck den Beruf des Setzers \u00fcberfl\u00fcssig gemacht und in der Folge hat die Digitalisierung der gesamten Druckindustrie stark zugesetzt. Insbesondere die Digitalsierung und die Globalisierung sorgen daf\u00fcr, dass bestimmte Berufsbilder sich stark ver\u00e4ndern oder ganz wegfallen. Das k\u00fcndigt sich meist lange vorher an.<\/p>\n<p>So haben sich in den letzten Jahren auch die Verdienstm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Grafikdesigner als Folge der Digitalisierung immer weiter verschlechtert: Die Bereitschaft, einen hochqualifizierten und entsprechend teuren Grafik-Designer zu bezahlen, sinkt, weil potenzielle Kunden \u00fcberzeugt sind, dass sie beispielsweise ein Logo am PC selbst erstellen oder g\u00fcnstig \u00fcber ein Internetportal einkaufen k\u00f6nnen. Ob das Ergebnis gleichwertig ist, bleibt zu bezweifeln. Sicher ist aber, dass sich die Wertsch\u00e4tzung ge\u00e4ndert hat &#8211; mit negativen Folgen f\u00fcr einen ganzen Berufsstand.<\/p>\n<h3><strong>Der gewollte Perspektivwechsel<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt zunehmend Menschen, die sich eine Ver\u00e4nderung aktiv w\u00fcnschen. Ohnehin hat sich die Haltung zu dem \u201eBeruf f\u00fcrs Leben\u201c, am besten noch ein Leben lang in derselben Firma (die goldene Uhr beim 25j\u00e4hrigen Firmen-Jubil\u00e4um usw.) gewandelt. Insbesondere die j\u00fcngeren Generationen wollen sich gar nicht mehr lange festlegen, sei es bezogen auf eine Firma, einen Beruf oder r\u00e4umlich. Hier ist der regelm\u00e4\u00dfige Perspektivwechsel schon eingeplant!<\/p>\n<p>In den \u00e4lteren Generationen erleben wir immer h\u00e4ufiger, dass Menschen jahrelang in einem Beruf arbeiten, sie diesen aber irgendwann nicht mehr als sinnstiftend erleben. Das passiert oft in der Lebensmitte, in der sogenannten \u201eMidlife Crisis\u201c oder nach einschneidenden Erlebnissen oder Schicksalsschl\u00e4gen im Leben. Diese Menschen wollen den Beruf wechseln, um etwas zu tun, das sie ausf\u00fcllt oder das nach einer inneren Entwicklung besser zu Ihnen passt als der alte Beruf.<\/p>\n<p>Ich erinnere mich an einen vormals im Vertrieb sehr erfolgreichen Herrn, der im Alter von 45 Jahren keinen Sinn mehr im Verkaufen sah. Er hat sich dann in einen sozialen Beruf hinein orientiert und war daf\u00fcr bereit, auf Einkommen zu verzichten. Ganz \u00e4hnlich \u00fcbrigens auch der Trend zum sogenannten &#8222;Downshifting&#8220;. Hier stehen der Verzicht auf die n\u00e4chste Stufe der Karriereleiter und eine Reduzierung der Arbeitszeit im Vordergrund: Weniger arbeiten und weniger Stress bei sinnvolleren T\u00e4tigkeiten, die zu einem erf\u00fcllteren Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Allerdings unter bewusstem Verzicht auf ein h\u00f6heres Einkommen.<\/p>\n<h3><strong>Der nicht berufsbezogene Perspektivwechsel<\/strong><\/h3>\n<p>Ein weiteres Ph\u00e4nomen ist der Perspektivwechsel, der sich auf Arbeitgeber bezieht. Wir haben es im Talentcenter oft mit Menschen zu tun, die aus einem Arbeitsverh\u00e4ltnis entlassen werden und sich frustriert eine neue Perspektive w\u00fcnschen, um einer belastenden Arbeit zu entkommen. Dann steht manchmal der Wunsch nach einem Wechsel des Berufes im Raum.<\/p>\n<p>Im Coaching stellt sich aber heraus, dass es nicht der Beruf selbst ist, den man wechseln m\u00f6chte. Vielmehr klappte es einfach mit dem Arbeitgeber oder dem Team nicht. Ein schlechtes Betriebsklima, die falsche Branche (z. B. bei Verk\u00e4ufern) oder andere arbeitsplatzbezogene Faktoren k\u00f6nnen ebenfalls einen solchen Perspektivwechsel-Wunsch ausl\u00f6sen. Wenn man seinen Beruf aber eigentlich liebt, hilft hier oft die gezielte Analyse des Arbeitsmarkts und eine Bewerbung bei einem anderen Arbeitgeber.<\/p>\n<h3><strong>Hilfestellungen f\u00fcr den Perspektivwechsel<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn Ihnen also am Scheideweg die Wegweiser fehlen, k\u00f6nnen Sie mit uns im Coaching Ihre aktuelle Situation und Ihre Chancen f\u00fcr einen erfolgreichen Perspektivwechsel er\u00f6rtern. Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick auf Ihre St\u00e4rken und Potenziale und entwickeln mit Ihnen Ideen, wie es weiter gehen kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem: Mit dem Angebot der \u201eLebensbegleitenden Berufsberatung\u201c stellt Ihnen die Agentur f\u00fcr Arbeit seit 2018 ein Angebot zur Verf\u00fcgung, das Sie dabei unterst\u00fctzt, fr\u00fchzeitig die Weichen f\u00fcr einen Perspektivwechsel zu stellen. Fragen Sie Ihren Berater oder Ihre Beraterin.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8220;.vc_custom_1588690545531{background-color: #d6d6d6 !important;}&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_single_image image=&#8220;848&#8243; img_size=&#8220;medium&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;3\/4&#8243;][vc_column_text]<strong>\u00dcber die Autorin:<\/strong> Karla Klose leitet die D\u00fcsseldorfer Niederlassung der TERTIA. Die Wirtschaftswissenschaftlerin mit \u00fcber zwanzigj\u00e4hriger Schulungs- und Coachingerfahrung setzt auf individuelles und fallbezogenes Bewerbungscoaching. Sich mit der eigenen \u201eBe-Werbung\u201c wohlzuf\u00fchlen und damit authentisch r\u00fcberzukommen, ist Ihrer Meinung nach eine wichtige Voraussetzung daf\u00fcr, selbstbewusst und erfolgreich zu sein. Ihr Schwerpunktthema ist die Kommunikationspsychologie, die im Bereich der Selbstvermarktungsstrategien immer wieder wichtiges Anwendungswissen bietet.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]\u201eAn den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser\u201c soll Charlie Chaplin einmal gesagt haben. Und so blicken Menschen, deren Leben an einem Punkt angelangt ist, an dem es auf dem vertrauten Weg nicht weitergeht, oft ratlos in verschiedene Richtungen. 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